Hilfswerk: Millionen veruntreut und in die Schweiz verschoben

Ein deutscher Familienclan gründete Hilfswerke und sammelte jahrelang Spendengelder in Millionenhöhe ein. Die Gelder versickerten in der Schweiz und Liechtenstein. Einen Grossteil verprassten die Betrüger für ihren aufwendigen Lebensstil mit Rolls Royce und Südamerika-Villa. Jetzt setzte es eine Verurteilung ab.

 

Christian Bütikofer

Der Prozess war in München auf sieben Tage angelegt. Doch die zwei Hauptangeklagten Heidrun Schmidt-Klein (72) und Sohn Carsten Schmidt (40) legten gleich am ersten Tag ein volles Geständnis ab: Sie haben zwischen 2002 und 2004 gut fünf Millionen Euro Spendengelder veruntreut.

Das waren 90 Prozent der Gelder, die für die Hilfswerke «Kinder in Not» (München) sowie «Deutsche Gesellschaft Tiere & Natur» (Hamburg) gedacht waren. Die zwei Geständigen wurden wegen gewerbsmässiger Untreue in mehreren hundert Fällen zu je zwei Jahren Haft auf Bewährung sowie Geldstrafen verurteilt....weiterlesen

 

 

 

 

Zwei Gnadenhöfe für Tiere wehren sich vor Kritik

Eine "politische Dimension" habe die Sache angenommen, findet Amtstierärztin Dr. Sonja Kleinshans. Es geht um Kritik von Tierschützern an der Arbeit zweier "Gnadenhöfe" für Tiere in der Wartburgregion.
Oberellen/Vitzeroda. Dr. Sonja Kleinhans, Amtstierärztin des Wartburgkreises, musste bereits dem zuständigen Ministerium Rede und Antwort stehen. "Die Sache hat aufgrund der Initiative einiger Kritiker politische Dimensionen angenommen", gesteht sie.

 

Im Visier von Tierschützern steht der Gnadenhof in Oberellen, in erster Linie aber der in der ehemaligen Grenzkaserne in Vitzeroda. Missgunst und Unverständnis schlagen den dortigen Tierhalterinnen seit geraumer Zeit entgegen. So ist Franka Luther in Oberellen sensibel geworden, wenn fremde Leute mit dem Fotoapparat am Gnadenhof stehen. Zu viel böse Überraschungen habe sie in letzter Zeit erlebt. Es laufen Anzeigen von ihr wegen Verleumdung oder Hausfriedensbruch, eine Klage der Behörde liegt bei der Staatsanwaltschaft. Franka Luther redet von "Kleinkrieg". Im Dorf selbst genießt sie einen guten Ruf. Der Obereller Ralph Streit hat seinen Hund bei ihr gekauft und ist voll des Lobes über Beratung, Formalitäten und Zustand des Hundes. "Ok, es sieht hier und da etwas wild aus, aber wen störts", sagt er....weiterlesen

Aktion Tier- Bellen bald 300 Hunde am Hopfenberg?

Hann.Münden. Wenn es nach den Wünschen von Aktion Tier geht, könnten in Zukunft 300 bis 400 Hunde auf dem Gelände des ehemaligen Tierheims Hopfenberg unterkommen.

 

Die bundesweite Tierschutzorganisation, die vor knapp zwei Jahren den Betrieb des Tierheims eingestellt hatte, würde auf dem Grundstück nun gerne eine Beschlagnahmungs- und Auffangstation für Hunde einrichten. Die Pläne erläuterte Manfred Fuchs, Vorstandsmitglied von Aktion Tier, am Mittwoch vor dem Stadtentwicklungsausschuss. Dabei stellte er in Aussicht, dass der geplanten Einrichtung auch wieder ein Tierheimbetrieb angeschlossen werden könnte.

 

Auch Katzen könnten in einer Größenordnung von 60 bis 80 Tieren aufgenommen werden. Mit der Einrichtung solle eine "Drehscheibe" geschaffen werden, sagte Fuchs: Die Tiere würden in der Station temporär aufgenommen und dann bundesweit an Kooperationspartner von Aktion Tier vermittelt. Auch Tiere aus behördlichen Beschlagnahmungen aus ganz Deutschland wolle man aufnehmen. Oft hätten die Veterinärämter Schwierigkeiten, für solche Tiere Unterbringungsmöglichkeiten zu finden.

 

Auch wenn man über die Bezahlung für die beschlagnahmten Tiere Einnahmen hätte, werde das Projekt "nicht kostenneutral" für Aktion Tier sein, meinte Fuchs. "Dass es in unser Geld geht, ist klar." Nachfragen gab es zur möglichen Lärmbelastung durch hunderte Hunde. Aktion Tier werde ein Lärmschutzgutachten in Auftrag geben, versprach Fuchs. Allerdings wolle man für das Projekt erst Geld in die Hand nehmen, wenn es zumindest "halbgrünes Licht" von der Stadt gebe.

 

Denn umgekehrt hatte Norbert Elbrecht, Leiter des Bereichs Stadtentwicklung, deutlich gemacht, dass man ohne planerische Unterlagen und das Schallgutachten, das Projekt nicht prüfen könne. Ob und wie stark die Ortschaft Gimte und die Jugendherberge durch Hundegebell gestört werden könnten, müsse geprüft werden.

Siegfried Pflum, Leiter des Fachdienstes Stadtplanung, hat anhand anderer Gutachten schon einmal überschlagen, dass bei 300 Hunden tagsüber wahrscheinlich keine Grenzwerte überschritten würden. Problematisch würde es nur nachts. Dann allerdings sollen laut Aktion Tier die Hunde, die in Kleingruppen gehalten würden, innerhalb der Gebäude sein.

 

Quelle

 

 

Nur Papier produziert: Richter werfen Amtsveterinäre bei massiven Tierschutzverstöße Versagen vor

Saarbrücken / Saarlouis (aho) – Der Präsident des Verwaltungsgerichts Saarlouis, Ulrich André, hat anlässlich einer Verhandlung wegen einer Vielzahl von Tierschutzverstößen durch einen Landwirt auch die Arbeit der verwickelten Veterinärbeamten deutlich kritisiert. Über Jahre hätten die Behörden nur Papier produziert und nicht gehandelt. Das Elend der Tierhaltung hätten sie nicht beseitigt.......weiterlesen

 

 

 

Kreis Hildesheim: Veterinäramt lässt Hundehandel auffliegen - 3 Welpen an Parvovirose gestorben

Bitte helfen!

 

26.02.2010 | 14:03 Uhr

Amtstierärzte des Landkreises Hildesheim sind am Donnerstag zusammen mit der Polizei zu einer Hausdurchsuchung in einem Einfamilienhaus in einem Ortsteil von Bockenem ausgerückt. Sie entdeckten und beschlagnahmten dabei einen Labradorwelpen und eine große Menge an Medikamenten und Tierimpfstoffen.

 

Eine 45-jährige Frau wird beschuldigt, seit etwa zwei Jahren einen umfangreichen Handel mit Welpen der Rassen Labrador und Golden Retriever betrieben zu haben, ohne dafür eine Erlaubnis nach dem TierSchG des Veterinäramtes zu besitzen, teilte der Kreis am Freitag mit. In den letzten beiden Wochen soll sie sieben Labradorwelpen auch überregional verkauft haben.

 

Die Tiere, die nicht aus Deutschland stammten, litten laut Landkreis zum Teil unter Parvovirose (Katzenseuche), einer stark ansteckenden und oftmals tödlich verlaufenden Viruserkrankung. Es sind mindestens drei Welpen gestorben.

 

Die Frau und ihr Lebensgefährte hatten offenbar zuvor schon in Burgdorf einen ähnlichen Hundehandel betrieben.

 

Der Landkreis sucht dringend nach weiteren Zeugen. Sie können sich beim Veterinäramt LK Hildesheim unter der Telefonnummer 05121/309-111 oder per Email veterinaeramt@LandkreisHildesheim.de melden. Angaben zur Herkunft der Medikamente sind ebenfalls erwünscht.

 

Quelle

Hildesheimer Algemeine Zeitung

 

 

 

Zöllner entdecken 38 Hunde-Babys

Dank der weit verbreiteten "Geiz ist geil" Mentalität boomt der Hundehandel mit Welpen wie schon lange nicht mehr.

 

Weil eine aufmerksame Zoll-Streife auf der Autobahn A 3 bei Geiselwind einen illegalen Hundetransport stoppte, platzt das Kitzinger Tierheim seit Donnerstag aus allen Nähten: 38 Welpen aus Ungarn tummeln sich in den diversen Boxen.

 

Als dann die Streife das von zwei Frauen besetzte Gefährt stoppte, entdeckten die Zöllner die lebendige Ladung: 38 junge Hunde, die laut Drabant „mit allerlei Gerümpel" auf der Ladefläche rumtappten oder -lagen. Die Tiere, alle so um die acht Wochen alt, decken ein breites Rasse-Sortiment ab - von Magyar Vizslas über Bassets oder Golden Retriever bis hin zu Spitzen oder Samojeden ist für jeden Käufergeschmack alles dabei.

 

Quelle

Wieder Spenden auf Abwegen!

YouTube-Video

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1 Kommentar

  • #1

    Friedrich Kreuzberger(Dienstag, 09 Februar 2010 17:38)

    "Friedrich Kreuzeder (Dienstag, 09 Februar 2010 11:00)

    http://www.youtube.com/watch?v=Yh5saKlvZA0

    Mal ansehen, es geht um Heidrun und Cartsen S."


    wurde von mir (M. Löwer) verschoben, vielen Dank Herr Kreuzberger.

  • #2
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Vier Vereine im Kreuzfeuer

Verurteilung ist noch kein Neuanfang

 

Heidrun Sch. und ihr Sohn Carsten Sch. haben zusammen gewerbsmäßige Untreuevorwürfe in Millionenhöhe gestanden. Die geschädigten Vereine Kinder in Not e.V. und Deutsche Gesellschaft Tiere & Natur e.V. wurden 2002 bis 2004 um über fünf Millionen Euro gebracht. Beide Vereine sind immer noch aktiv und es bestehen bedenkliche Verbindungen zu zwei anderen Organisationen. Für fast 30.000 Mitglieder stellt sich deshalb die Frage, ob sich trotz Verurteilung zu einer Bewährungsstrafe wirklich etwas verändert hat?

 

Kinder in Not. Dieser Verein wurde 1985 von angeblich „sozial engagierten Bürgern in München" gegründet. Dazu zählte die gerade wegen Untreue verurteilte Heidrun Sch., die anfänglich den Vorsitz im Vorstand übernahm. Ihr Sohn Steffen M. fungierte lange als zweiter Vorsitzender. Seit 2008 leitet den Verein die 44-jährige Natascha Marquardt, die vorher schon als einfacher Vorstand unter dem Vorsitzenden Hans-Karl Schreiber arbeitete. Laut eigenen Aussagen versteht sich der Verein als „Interessenvertreter für Kinder und Jugendliche in akuten Notsituationen". Laut einem Informanten zählt der Verein rund 15.000 Mitglieder. Die Staatsanwaltschaft hat bei ihren Ermittlungen festgestellt, dass in den untersuchten Jahren 2002 bis 2004 „nur jeweils circa zehn Prozent entsprechend dem eigentlichen Vereinszweck verwendet" wurden. Die übrigen Kosten flossen „überwiegend an die Mitglieder der Familie Sch."

 

DGTN. Der Deutsche Gesellschaft Tiere & Natur e.V. (DGTN) ist 25 Jahre alt und zählt sich zu den ältesten Tier- und Naturschutzvereinen in Deutschland. Heidrun Sch. leitete den Verein zeitweise als erste Vorsitzende. Auch ihr Sohn Steffen M. und ihr Bruder Ernst K. waren zwischendurch Vorsitzende des Vorstandes. Heute wird die Deutsche Gesellschaft Tiere & Natur von Hans-Kurt Pötz als Vorsitzenden und Hans Rill als dessen Stellvertreter geleitet. Mit angeblich 12.000 Mitgliedern zählt der Verein zu den Größeren seiner Art. Doch auch hier hat die Staatsanwaltschaft in ihren Ermittlungen eine massive Zweckentfremdung von circa 90 Prozent der Mittel im untersuchten Zeitraum 2002 bis 2004 festgestellt: „Spätestens im Tatzeitraum war der eigentliche Zweck der Vereine die Finanzierung des Lebensunterhaltes der Familie Sch., die über die Vereinsvermögen wie eigenes Vermögen verfügten."

 

ONK. Der Verein Organisation für Notleidende Kinder e.V. (ONK) war nicht Gegenstand der Ermittlungen. Dieser 1989 gegründete Verein hat laut eigenen Angaben schon „Tausenden von Kindern geholfen", die mit ihrer Familie „vor einem für sie unlösbaren Problem standen". Heidrun Sch. war bei diesem Verein ebenfalls viele Jahre im Vorstand. Im Jahr 2000 wurde sie von ihrem Bruder Ernst Klein abgelöst, der dort bis heute als erster Vorsitzender fungiert.

 

Social VIPs. Der in München ansässige und eingetragene Verein Social VIPs e.V. wurde 2007 gegründet und wird von Hans Rill geführt. Verantwortlich für den Inhalt der Vereinswebsite ist eine in Südafrika ansässige Gesellschaft. Hans Rill hat mitgeholfen, die Öffentlichkeitsarbeit der Vereine Kinder in Not und Deutsche Gesellschaft für Tiere und Natur zu verbessern. Beim DGTN ist er als zweiter Vorsitzender des Vorstandes tätig. Laut einer von Rill verteilten Presseinformation der Social VIPs von März 2008 startete der „Charity-Club" mit prominenter Besetzung: „Dallas-Star Audrey Landers, Traumschiffkapitän Siegfried Rauch, Rocky Bruder Frank Stallone, die Volksmusik Legenden Maria & Margot Hellwig und Olympiasieger Klaus Wolfermann haben sich zusammengeschlossen und mit anderen VIPs ihre Kräfte gebündelt." Was die Prominenten aber davon wirklich wussten, ist nicht klar. Das Büro der Hellwig-Schwestern hat auf Nachfrage von CharityWatch.de erklärt: „Es gab vor gut zwei Jahren mal eine Anfrage über die Agentur von Hellwigs, ob beide in solch einem Verein Ehrenmitglied werden könnten. Unterlagen hatten wir keine erhalten und seit dem auch nichts mehr von der Angelegenheit gehört."

 

CW-Meinung. Bei allen vier Vereinen ist extreme Vorsicht angebracht. Angeblich sollen alle vier Vereine nicht gemeinnützig sein. Mitglieder sollten deshalb nicht blind darauf vertrauen, dass sich vieles verändert hätte beziehungsweise die Veruntreuungen von Heidrun und Carsten Sch. weit in der Vergangenheit liegen. So schreibt die Organisation für Notleidende Kinder auf ihrer Homepage: „Leider wird ONK [...] wie auch andere Vereine, immer wieder mit Spendenskandalen redaktionell in Zusammenhang gebracht. ONK distanziert sich davon ausdrücklich." So lange die Vereine nicht bereit sind, absolut transparent über die Verwendung der Gelder Auskunft zu geben, so lange ist kein glaubwürdiger Neuanfang erkennbar. Außerdem sollten die Mitglieder von Kinder in Not und DGTN bei ihren Vereinen mal nachfragen, ob denn die gestandenen Untreuetaten nicht mit Schadensersatzprozessen geahndet werden sollten.

QUELLE

 

 

 

Tierschützer aus Deutschland in Italien unerwünscht

Anders als in Spanien, wo herrenlose Hunde oft nach 21 Tagen Inobhutnahme im Tierasyl getötet werden, verbieten die italienischen Behörden das Einschläfern gesunder Tiere.

 

Doch jetzt macht sich in Italien massiver Widerstand gegen den Export von Tierheimhunden breit. Italienische Zeitungen und Tierschützer sprechen von „Deportation“ und „illegalem Tierhandel“. Deutschen Vereinen wie auch Tierschützerorganisationen aus der Schweiz, Österreich und den Niederlanden wird vorgeworfen, unter dem Deckmantel des Tierschutzes Tierhandel zu betreiben. Das kann man nicht ganz von der Hand weisen, denn auch das haben wir immer wieder gesagt, es gibt Vereine die nicht nur zum Wohle des Tieres handeln. Konkret lautet die Anschuldigung: Deutsche holen Millionen Hunde aus Italien, Spanien, Griechenland, Osteuropa, der Türkei und Nordafrika mit dem Versprechen auf einen „Sofaplatz in Deutschland“. In Wirklichkeit jedoch würden die Tiere dann an Versuchslabore verkauft.

 

Wortführerin der Kampagne in Umbrien ist Paola Tintori, die Vorsitzende von ENPA (Ente Nazionale Protezione Animale) der Region Perugia, Professorin für Mathematik an der Universität in Peruga. Die ENPA hat erreicht, dass der Bürgermeister ein Ausreiseverbot für die Hunde der städtischen Asyle verhängt hat. Außerdem verfasste die ENPA eine Petition mit dem Titel „Ti deporto a fare un giro“ („Ich verschleppe Dich“). Ihr Ziel: ein grundsätzliches Ausfuhrverbot für ganz Italien. Die Angriffe italienischer Tierschützer und italienischer Medien sind hart. Mit Schlagzeilen wie „Stoppt die Barbarei“, „Schluss mit der Deportation ins Ausland“, „Pseudoadoption und Deportation“ oder „Die Liga zum Schutz des Hundes sagt Basta“ wird massiv Stimmung gegen deutsche Tierschützer gemacht.

 

Das ist sehr heftig allerdings auch verständlich, denn auch wir staunen immer wieder wieviele Hunde eingeführt werden und angeblich ein gutes Zuhause finden. Doch gibt es auch einige Hunde die verschwinden, natürlich kommt vom Verein oder auch der privat Person auf Nachfragen keine Angaben sondern man wird auf das derbste beleidigt, nach dem Motto Angriff ist die beste Verteidigung.

Quelle

 

 

Hundehändler WINKEL, 26. Januar 2010 um 22.35 Uhr NDR

Ein großes Schild an der B 224 (Altendorf-Ulfkotte) weist auf die modernste Welpenstube Europas hin ,sagt zumindest Inhaber Hubert Winkel.

 

Er macht auch keinen Hehl daraus, dass seine Welpen von Händlern aus Osteuropa kommen.

 

Großzügige Boxen mit Auslauf, Quarantänestation, Krankenstation, Fußbodenheizung und Klimasystem warten auf die Hundebabys. Der Hausherr zeigt den Besuchern alle Bereiche, um zu demonstrieren, dass er nichts zu verbergen hat.

„Die Leute brauchen nicht durch ganz Deutschland zu fahren, um zehn Hunderassen auf einmal zu sehen“, so Hubert Winkel. Seit 1995 handelt er mit Hunden. Umstritten ist das nicht.

Im Frühjahr 2002 nahm ein riesiges Aufgebot von Behördenvertretern und Veterinären den Hundehandel intensiv unter die Lupe. „Schwarze Schafe der Zunft“ hätten ihm den unverhofften Besuch eingehandelt, so der Tierhändler. Seinerzeit gab es keine Beanstandungen im hygienischen Bereich. Doch es gab immer wieder Vorwürfe von Kunden, die kranke Tiere erworben hatten. Es folgten etliche Gerichtsverfahren.

Quelle

 

Hier einige Ergebnisse der Untersuchung von 2002:

 

Gutachten: Alle Tiere bei W. waren krank Problematisch. Der Gießener Veterinärmediziner Prof. Ernst-Günther Grünbaum untersuchte elf Hunde, die bei einer Razzia auf dem Hof von W. beschlagnahmt wurden. Ergebnis seines Gutachtens: Alle litten unter Krankheiten wie Durchfall, Staupe oder Parvovirose. Ein Welpe war hochgradig abgemagert,  und ausgetrocknet. Ein anderer hatte Kieferfrakturen, die durch Gewalteinwirkung entstanden ein müssen und tierärztlich nicht versorgt wurden.

Quelle

 

Hier die Welpenstube Winkler

 

Wer sich einen Welpen kaufen möchte sollte sich hier erst mal ausführlich informieren. Die Tiere bei solchen Händler leiden sehr und sind meist krank!

 

 

 

 

Erneut Transport mit Hunden aus Südeuropa gestoppt!

Ein gutes Dutzend Menschen wartete Dienstagnachmittag im Welpenwaisenhaus in Tondorf auf ihre Wunsch-Hunde. Doch eine Frau des Kreisveterinäramts ließ die Tiere beschlagnahmen. Sie befürchtete einen illegalen Tiertransport.

Kreis Euskirchen - Erwartungsvoll waren die Zülpicherin Elke Mührer und ein Bekannter zu einem Tierheim nach Tondorf gefahren, denn dort sollte am Dienstagnachmittag ein Transport mit der ersehnten acht Jahre alten Boxerhündin „Pompom“ eintreffen, die der Bekannte von Elke Mührer in Pflege nehmen wollte. Doch die frohgemute Stimmung verflog rasch.

 

Quelle und gesamter Text

 

 

 

Tierquäler oder nicht?!

Das Tierheim hat immer wieder Zweifel an den Methoden eines Schäfers

Seit Jahren ist das Limburger Tierheim hinter einem Schäfer aus Dietkirchen her. Die Tierschützer beklagen sich wegen vermeintlich untragbarer Lebensverhältnisse der Tiere, während das Veterinäramt keinen Gesetzesverstoß finden kann.

Limburg. «Lämmer verkümmern in den Gräben, Schafe stehen auf den Kadavern anderer Tiere rum.» So schildert Adelheid Noble, Leiterin des Limburger Tierheims, die Verhältnisse, in denen Schafe in einer Halle zwischen Dehrn und Eschhofen leben. Seit mehreren Jahren sind die Tierschützer nun an «dem Fall» dran; ursprünglich waren sie 2003 wegen einiger Hunde aktiv geworden, die in Eiseskälte an einer viel zu kurzen Leine gehalten wurden. Das Veterinäramt habe damals den Stall besichtigt, aber eine Anzeige gegen den Tierhalter abgelehnt, sagte Adelheid Noble.

«Als sich nun vor Weihnachten ein Zeuge bei uns meldete und die katastrophale Schafhaltung in dem Stall schilderte, hatten wir den Fall schon fast aufgegeben», berichtet sie weiter. Der Zeuge Uwe Bonn war, wie er der NNP mitteilte, wegen eines Schafes, das vor der Halle tot in einem Anhänger lag und durch die Schreie eines Lammes, das sich offenbar allein in der Halle befand, aufmerksam geworden.

Er schildert außerdem, dass kein Licht in die Blechhalle, in der die Schafe gehalten werden, gelange. Er wollte Anzeige gegen den Schäfer erstatten, aber die Polizei habe abgelehnt – mit der Begründung, das Veterinäramt habe das Grundstück besichtigt und die Verhältnisse für in Ordnung befunden. Bonn hat jetzt den neuen Versuch einer Anzeige gestartet.

 

Quelle

 

Meinungsaustausch

 

Tierschutz? - 100 Hunde leben in katastrophalen Zuständen

Wartburgkreis (Thüringen)
Auf einem Gnadenhof  in einer ehemaligen Grenzkaserne und dem
dazugehörigen Gelände, „leben“ etwa 100 Hunde, einige Pferde und Ponys, Ziegen und Katzen –und dies unter katastrophalen Bedingungen.
Betreiber dieses Gnadenhofes ist ein kleiner Verein, eine kleine Gruppe zwar hoch motivierter, aber zugleich mit den Zuständen überforderter Tierschützer.

Alles begann 1994, damals mietete sich  Frau Marietta Praß mit einigen Tieren in der alten Grenzkaserne zwischen Vitzeroda und Abteroda (Gemeinde Berka/Werra) ein. Die Anlage hat weder Strom, Wasser noch eine Heizung. Ein anderer Tierschutzverein wurde auf den Gnadenhof durch einen kleinen Bericht in einer Zeitung aufmerksam. Sie boten ihre Hilfe an, die auch dankbar angenommen wurde, was sie jedoch bei ihrem Besuch dort sahen hinterlies einen bleibenden Eindruck. Sie entschlossen sich einen Hilferuf für diesen Gnadenhof zu verfassen.

Das Gelände befindet sich in einem maroden Zustand. Es wurden notdürftig Verschläge für die Hunde gebaut. Zum Teil sind die Fenster eingeschlagen. Dort wurden Rutschen für die Hunde gebaut, damit diese in die Ausläufe können. In anderen Räumen sind die Fenster mit Brettern vernagelt, damit die Hunde etwas Schutz vor dem Wetter haben. Die Hunde befinden sich in einem guten Ernährungszustand, jedoch über die seelische Verfassung lässt sich streiten. Die meisten Hunde kennen nichts. Viele sind sehr unsicher, einige sogar gefährlich und lassen nur Frau Praß an sich ran. Was natürlich die Vermittlung erschwert wenn nicht sogar für einige unmöglich macht!

Das Gelände ist mit Knochen von Schlachtabfälle übersäht, was natürlich auch andere ungebetene Gäste anlocken kann. Es gab in der ganzen Zeit, in der dieser Verein aktiv ist immer wieder Hilfe von anderen Tierschützer. Der rechte Erfolg blieb jedoch aus.

Quelle 1, Quelle 2

 

Mehr Infos


 

Das Geschäft mit Hundewelpen, 23 Hundewelpen in Iserlohn beschlagnahmt!

Iserlohn. Nach Hinweisen aus der Bevölkerung deckte eine Amtstierärztin des Märkischen Kreises einen illegalen Hundehandel in einem Einfamilienhaus in Iserlohn auf. 23 aus Ungarn eingeführte Welpen verschiedener Rassen wurden beschlagnahmt und ein Bußgeldverfahren eingeleitet. Quelle

Wenn sie sich gerne einen Welpen als neues Familienmitglied wünschen dann schauen sie bitte genau hin. Viele suchen im Internet nach einem neuen Familienmitglied, was auch nicht verwerflich ist, aber bitte lassen sie die Finger von Anzeigen in denen steht : Lieferung möglich!!

Bei Welpen aus dem Ausland sollten sie auch einige Dinge beachten, um kein böses Erwachen zu erleben.

Es gibt keine EU-einheitliche Regelung! Die EU hat es den Mitgliedstaaten frei gestellt, ob sie die Einreise von unter 3 Monate alten, nicht geimpften Welpen zulassen oder nicht. Die Vorgaben müssen bei der Veterinärbehörde des jeweiligen Landes erfragt werden.

Deutschland lässt die Einreise aus anderen Mitgliedstaaten zu:

  • Für Welpen, die vom Muttertier begleitet werden; das Muttertier muss die EU-Reiseregeln erfüllen.
  • Welpen ohne Muttertier müssen mit Mikrochip gekennzeichnet und von einem EU-Heimtierausweis begleitet sein. Zusätzlich brauchen sie eine schriftliche Erklärung des Verfügungsberechtigten, aus der hervorgeht, dass das Tier bisher ausschließlich am Ort seiner Geburt gehalten worden und nicht mit wild lebenden Tieren in Berührung gekommen ist.
Aus Drittländern, die von der EU gleichgestellt oder gelistet sind, dürfen Welpen unter 3 Monaten mit einer Genehmigung eingeführt werden, die rechtzeitig vorher beantragt werden muss bei der Behörde, die für den Ort der Einreise zuständig ist.

Aus nicht gelisteten Ländern dürfen Welpen nicht in die EU einreisen, es gibt keinerlei Ausnahmen.

Sicherer ist es immer vor Aufnahme eines Welpens aus dem Ausland, die für sie zuständige Veterinärbehörde zu kontaktieren. Sie sollten auch auf keinen Fall einen Welpen von einem Tiermarkt kaufen! Dabei ist es egal ob es ein deutscher oder ausländischer Markt ist!

Wenn sie diese Dinge beachten und danach handeln, können sie aktiv mithelfen das der Handel mit den hilflosen Welpen an Akttraktivität für skrupellose Hundehändler verliert. Noch mehr Infos und auch ein Blick hinter die Kulissen der Zuchtstätten finden sie hier.

 

 

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3 Kommentare

  • #1

    ina smith(Sonntag, 15 November 2009 07:17)

    die faustregel bei welpen aus dem ausland ist 3 + 21, d.h. welpen Können OFFIZIELL und LEGAL gar nicht vor dem 4ten lebensmonat einreisen!

    webseiten, auf denen man überwiegend welpen und junghunde findet, sind wenig seriös. selbst im zergportal findet man welpen, 6 wochen alt, zur sofortigen ausreise fertig.......vorsicht und finger weg.

    sinnvoll ist auslandstierschutz nur für ältere, nicht mehr vermittelbare hunde.

    lg
    ina

  • #2

    Karen Schönbrodt(Freitag, 04 Dezember 2009 07:38)

    Hallo Ina,
    leider sitzen auch Welpen und Junghunde in den Tötungen. Beim "Rausholen" aus den Tötungen muß durch finanzielle Einschränkungen häufig danach gegangen werden, wer eine Vermittlungschance hat und wer nicht. Nur so können möglichst viele Tiere gerettet werden. Es ist furchtbar, nach solchen Kriterien entscheiden zu müssen, wer leben darf und wer z.B. vergast wird. Doch es geht eben darum, möglichst vielen Tieren zu helfen ... umgebracht werden sie in den Tötungen ansonsten alle, ganz gleich ob jung oder alt.
    Herzl. Gruß, Karen

  • #3

    ina smith(Freitag, 04 Dezember 2009 12:04)

    hallo karen,
    und genau hier scheiden sich die geister. ein alter hund wird wohl in spanien wesendlich schlechter vermittelt als ein junger...und herzergreifende geschichten von bald sterbenden junghunden und welpen füllen hier leiden eher die kassen der vereine
    fakt ist, das ich mir beispielsweise bei einem alte hund ziemlich sicher sein kann das ein mm-check aussagekräftig ist. bei welpen wird dieser test gar nicht erst gemacht, junghunde können erst ab dem 6ten monat zuverlässig getestet werden und hierbei spreche ich nicht von dem billig-schnelltest, den man sich auch unter der nase herziehen kann.
    herzwurmerkrankungen sind erst 6 monate nach ansteckung testbar, weil der entwicklungszyklus genau so lange dauer und erst dann die eier hochgehustet, abgeschluckt und mittels ELISA in der stuhlprobe zuverlässig nachgewiesen werden können.
    somit ist jeder welpe eine tickende zeitbombe, abgesehen von dem durchseuchungrisiko für den eigenen bestand.

    und solange die deutsche nachfrage das spanische angebot regelt werden weiterhin hunde ihren weg über eine perrera nach deutschland finden.

    die zielsetzung muss ganz deutlich eine andere sein.
    dabei meine ich nicht nur das bewußtsein der spanier zu revolutionieren, sondern auch die deutsche bevölkerung aus ihrer opferrolle zu befreien, denn "hinter gittern" und "werden morgen sterben" löst immer noch riesen schuldgefühle aus

    mfg
    ina smith

  • #4
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