Beitrag aus Brisant zum Pet Line Transport vom 25.10.2009

YouTube-Video

Zitat von Ina Smith:


"ich würde und werde es auch zukünftig öffentlich machen.
wenn schon tierschutz, dann in legalem Rahmen.

haltet selbst augen und ohren offen.....und meldet euch wenn es was tierschutzrelevantes gibt.

offiziell findet ihr mich zukünftig auch auf und über:

www.tierundschutz.de"

 

Wir sagen Danke für deine Unterstützung!

 

 

 

Pet Line Transport Kontrolle vom 25.10.2009

© tierundschutz, Bild vom 23.08.2009

Autor: M. Löwer

Nun ist es schon eine Weile her wo dieser Transport kontrolliert wurde und Hunde beschlagnahmt!

In dem gestern (14.11.2009) veröffentlichen neuen Bericht von RP Online

steht nun auch einer der Gründ, warum sich die Hunde noch im Tierheim befinden.

In einigen Foren wird dieses Thema sehr heiß diskutiert, wir mussten aber leider bei Verfolgung dieses Themas feststellen, dass es leider immer noch Leute gibt die diese Art von Auslandstierschutz für sehr gut halten, damit ist auch der Transport gemeint. Unsere Meinung zu diesem Thema finden sie hier.

Das Pet Line Unternehmen und der erst kürzlich gegründete Verein,

sind sich keiner Schuld bewusst! Sie und einige wenige andere, geben den "Auslandstierschutz feindlichen Behörden" die Schuld. Es wird lauthals von Schikane und Behördenwillkür gesprochen. Ganz klar ist hierzu folgendes zu sagen: keine Behörde wird so ein kostenspieliges Großaufgebot bestellen, ohne im Vorfeld genügend Infos zu sammeln um diesen Zugriff rechtfertigen zu können, und das Ergebniss dieser Kontrolle gibt ihnen doch recht. Ohne Gründe wären nicht jetzt immer noch 13 Hunde in Quarantäne! 

Leider muss an dieser Stelle gesagt werden das dass nicht der erste Transport war auf dem kranke oder nicht richtig geimpfte Tiere waren! Doch keiner der Vereine hat das an die große Glocke gehangen, denn es wäre ja nicht gut für den Auslandstierschutz!

 

Tut uns leid aber, das was hier betrieben wird/wurde ist kein Auslandstierschutz!

 

Die zur Verfügung gestellte Bildstrecke ist was uns betrifft auch eindeutig, die auf den Bildern zu sehenden Junghunde sind für so eine lange Fahrt definitiv in einem zu kleinen Käfig! Da gibt es nichts zu beschönigen.

Dann zu dem Punkt "frisch operiert" da hatten wir ein interessantes Telefonat, in dem man uns den Begriff "frisch operiert" von einem Tierschützer erklären wollte. Zitat: "im Ausland werden die gefangen Tiere operiert, und wieder laufen gelassen", mal davon abgesehen das wir das auch nicht gerade berauschend finden, so ist es doch ein unterschied ob ein Hund, wieder in seine gewohnte Umgebung kann und sich dort auskurieren, oder auf eine 2 oder 3 Tages Tour in einem Käfig geschickt wird! Je nach größe des Hundes kann es zu gravierenden gesundheitlichen Problemen kommen!

Allerdings gibt es einige Tierschützer die gerne mit folgendem Satz agumentieren: "Sie müssen jetzt noch einmal kurz leiden, dann haben sie ein glückliches Leben!" Dazu möchten wir uns besser nicht äußern!

In dem aktuellen Beitrag (RP Online) steht auch, das Vereine die Hunde auf diesem Transport hatten, diese Hunde nun nicht mehr wollen. Was sind das den für Tierschützer?! Wenn es ungemütlich wird dann hat man damit nichts mehr zu tun?

 

Nun ist folgende Mail im Umlauf:

 

---- Weitergeleitete Mail ----
Von:An: CC: Gesendet: Montag, den 9. November 2009, 11:32:06 Uhr

Betreff: Beschlagnahmung - Auslandstiere - Öffentlichkeitsarbeit

An Alle,
Jeder hat wohl mitbekommen was letzte Woche passiert ist, daher… folgendes…

Wir möchten durch Deutschland touren! Mit dem Pet - Liner… Wir möchten verschiedene Bundesländer anfahren ( noch vor Weihnachten!) und ÖFFENTLICHKEITSARBEIT leisten! Ich denke das ist erlaubt! Unser Bus wird leuchten, wie es zur Weihnachtszeit halt üblich ist… Der BUS ist hierfür prädestiniert, immerhin hatten wir letzte Woche jede Menge Zugriffe auf der Seite. ( Und ja ich weiß es gibt auch viele Gegner!) Dazu brauchen wir: TS Vereine, Orgas und/oder private Initiativen, die sich in den jeweiligen Bundesländern aufhalten. Es muss INFO Material geben über den Auslandstierschutz! ( Was wir tun, wie wir es tun und vor allem WARUM wir es machen! Wir werden Kalender gestalten etc…es sollte sich jeder etwas dazu einfallen lassen und sich beteiligen. Natürlich benötigen wir Gelder um das zu schaffen! Hier geht es „ausnahmsweise“ einmal nicht um UNS/VEREINE, sondern NUR um den AUSLANDSTIERSCHUTZ! Presse ist natürlich Willkommen! Die Bevölkerung kann sich mit uns austauschen, sich den Bus ansehen und evtl. auch etwas spenden, für die Tiere die noch aus Willkür sitzen und auch für den Anwalt den wir benötigen um endlich mal klare Linien in den „Wust“ oder die Grauzonen zu bringen! Es MUSS Gesetze geben, was wir dürfen und was nicht! All diese WILLKÜR kam nur zustande durch unser, doch so lückenbestücktes Gesetz! Wenn die Herrschaften sich hierfür keine Zeit nehmen müssen wir uns eben einen legalen Weg klagen! Ganz einfach… Es wurde viel WERBUNG gemacht und man kann es so sehen und sagen MIST, oder man dreht den Spieß um und benutzt sie um positives zu bewirken! Es sind hierbei ALLE Vereine, Organisationen und Tierliebe Menschen eingeladen! Egal was war ! Ich denke man sollte wirklich nur an die Zukunft denken !
Wer Interesse und Ideen hat bitte bei uns melden
Kxxx Lxxxx
Compañeros pro Animales


Von:Gesendet: Montag, 9. November 2009 09:57
An: Cc:
Betreff: WG: Beschlagnahme von 41 Hunden in Düsseldorf BITTE WEITERLEITEN
Bravo an das Tiernotteam für dieses konsequente Handeln. Die lassen sich nicht so schnell unterkriegen ! Super !! Bitte weiterleiten. Sollte es zu einer geballten Aktion kommen - ich helfe gerne mit, dass das eine Groß-Demo wird !

Axxxx Gxxxxxx

 

 

Wir konnten es erst nicht glauben, aber diese Mail gibt es und sie ist im Umlauf und nun auch bei uns gelandet. Wir wissen nicht ob es frech oder einfach nur dumm ist! Ganz klar muss zum Thema Spenden in Verbindung mit dieser Familie ganz klar gesagt werden:

  1. hinterfragen ist nicht gewünscht!
  2. Transparenz ist noch nicht mal im Ansatz vorhanden!

Sie wollen ein Zeichen setzen in dem sie vor Gericht ziehen, und andere sollen es finanzieren?! Unsere klare Meinung: Finger weg!

Wir werde diese Sache weiter beobachten und sie auf dem laufenden halten. Wir hoffen nach wie vor das es für einige Vereine ein Denkanstoß ist um ihre Art der Auslandsarbeit zu überdenken. Es wird sich nichts ändern wenn immer nur Hunde in andere Länder verschoben werden. Wo zwei Hunde weggefangen werden, nehmen wieder zwei neue diesen Platz ein.

Deutsche Vereine sollten Tierschützer vor Ort helfen, mit Spenden und Arbeitskräften. Man sollte sich dafür einsetzen das es keine Tötungen mehr gibt, mit den Einheimischen arbeiten nicht gegen sie!

 

Nicht Hunde in großen Mengen nach Deutschland schaffen.

 

 

 

 

 

 

 

 

Kommentare

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  • Martina Löwer(Mittwoch, 07. März 2012 08:57)

    Hallo Ceejay,
    danke für Deinen Kommentar, wenn er für mich auch nach mehrmaligen lesen immer noch zum Teil unverständlich ist. Sorry.
    Zu einer Deiner Frage: Ja klar lese ich Kommentare auch noch nach längerer Zeit. Ich möchte sie ja beantworten und freischalten, wenn es keine Werbeartikel sind.
    Gerne würde ich Dir auch die anderen Fragen noch beantworten, ich muss jedoch gestehen das ich sie erstmal richtig verstehen muss. Was Du genau meinst und wissen möchtest. Aber ich arbeite daran.

    Mfg
    Martina Löwer

  • Ceejay(Dienstag, 06. März 2012 17:02)

    Hallo,ich he4tte ein paar Rfcckfragen:1. Der Aufschreibe-Autor verschwindet und der Leser wird qua Suchanfrage bselst zum Autor. soweit okey. In Deinem Text radikalisierst Du diese These dahingehend,dass das Subjekt in einer Hyperaufkle4rung zum autonomen Autor seiner Wahrheit wfcrde.Die Frage lautet: Wie le4sst sich so eine Autonomie verstehen?a) Ist diese Autonomie nicht wesentlich durch die tags eingeschre4nkt, mit denen die Bibliothek zu Babel versehen ist? (Ich nenne tags aus Unwissen mal alles, wonach Query-Abfragen gestellt werden kf6nnen.b) Am Ende von Idealismus/Realismus Debatten steht traditionell die Frage danach, was Subjekte miteinander verbindet, ob es fcberhaupt andere Subjekte gibt (Berkeley/Locke und sob4n Zeug). Wenn das Subjekt tatse4chlich autonom seine Wirklichkeit generiert stellt sich unbedingt die Frage nach der Vermitteltheit zum Rest der Welt.2. Filter ums unsere persf6nliche Sinnproduktion zu verbessern. Mein Klugscheidfer-Hirn hat mich gleich fragen lassen: Was heidft denn hier verbessern ? Man sollte sich das fragen, ich wfcrde aber gerne noch woanders hinaus:Nach allem was die Wissenschaft so sagt, ist unser Hirn sowieso nichts anderes, als eine grodfe Filterungs- und Konstruktionsmaschine. Nur ein Bruchteil der durch Sinnesorgane gewonnenen Informationen wird zu unserem Bild der Wirklichkeit verarbeitet. Dabei wird dieses wiederum so erge4nzt, wie wir es erwarten. Ich glaube, das ist nicht neu.Unser Bild von der Welt unterliegt also zahlreichen Filtereinstellungen. Das betrifft die natfcrliche Umgebung wie die kulturelle . Genderforschung wfcrde von Codes sprechen, wenn es um die Wahrnehmung von Geschlechterunterschieden geht. Unter einer zillionen Informtationen meines Gegenfcbers we4hle ich diejenigen aus und interpretiere sie, von denen ich annehmen kann, dass sie mir das (die, den) Gender meines Gegenfcber verraten und dessen Vorstellung davon.Dein Text liedfe sich so verstehen, dass das Internet jetzt einen Punkt erreicht, an dem wir diese Technik des filterns auf den Umgang mit Medien erweitern. We4hrend frfcher die Knappheit an Text (oder Bfcchern) bestimmte, was ich las, muss ich heute selber bestimmen, was ich lese. Mehr noch: bestimmen, wie ich etwas lese. Und mehr noch: Durch meine Art zu lesen (den Queries) die Art des Textes manipuliere, welchen ich lese.Wenn man den ersten Punkt gelten le4sst, dass wir ohnehin immer schon Konstrukteure unserer Wirklichkeit waren, reduziert sich Dein Ansatz auf eine (radikale) Medienkritik. Oder man dreht noch ein bisschen weiter: Ideologiekritk hat sich immer schon gegen die proklamation einer Wahrheit gewendet, die Hierarchische Gesellschaftsverhe4ltnisse begfcnstigt. Dabei ging es oft darum zu Zeigen, wie Wahrheit konstruiert wird das Sachzwe4nge alternativlos Nestbauerin , etc. eben nur unter bestimmten Pre4missen Wahrheitscharakter haben. Wenn jetzt das Nutzungsverhalten im Internet dazu ffchrt, sich fcber solche Konstruktionsakte aufzukle4ren, dann wfcrde damit tatse4chlich eine Revolution der BlaBlaBla.Sorry, ich will nicht in ein Fazit rutschen.Sollten ja drei Fragen werden, also:Was denkst Du darfcber?Liest Du drei Wochen nach dem posten noch Komentare?

  • Anita(Dienstag, 13. April 2010 02:49)

    Durch Zufall und in ganz anderem Zusammenhang stoße ich erst heute auf diese Seite,lese "Petline", Alarmglocke geht an und ich bin ganz Ohr:

    Im April letzten Jahres entschied ich mich auf Bitten meiner Tochter, die in Spanien lebt, eine von der Tötung bedrohte Hündin aus völlig verwahrloster Privathaltung zu mir nach Deutschland zu nehmen. Das Problem war der Transport, aber durch ausführliche Suche im Internet stieß ich auf "Petline", ein Hoffnungsschimmer, nachdem die Chance auf Flugpaten gleich null war, denn diese waren durch die zahlreichen Tierschutz-Organisationen über Monate im Voraus alle ausgebucht. Also Kontakt mit "Petline" aufgenommen. Von dieser Organisation kam sofort die Zusage und auch ein Transporttermin wurde genannt, auf meine Frage, wie teuer der Transport wäre, wurde ausweichend geantwortet. "Das hängt davon ab....." Als es darum ging, wann die Hündin in Spanien zu welchem Treffpunkt gebracht werden sollte und wann und an welchem Ort sie denn in Deutschland ankommen würde (ich musste sie ja schließlich von da abholen), war die Auskunft vorerst wieder schwammig, wir würden noch Bescheid bekommen. Danach herrschte absolute Funkstille und wir hingen erst mal bis unmittelbar vor dem zugesagten Transporttermin völlig in der Luft. Also fragten wir unzähige Male per E-Mail und telefonisch nach, denn es musste ja auch alles mit der spanischen Tierschützerin organisiert werden, die 200 km entfernt von meiner Tochter wohnte und die Hündin in einer Spontanaktion unmittelbar vor dem Transport aus dieser unsäglichen Haltung herausholen wollte. Aber vonseiten "Petline" kam nicht eine Antwort auf unsere zahlreichen Mails, auf Handy war ebenfalls niemand zu erreichen. So ging das über Wochen, während der Hündin das Einschläfern drohte.

    Endlich eine Mitteilung, dass sich der Transport um 2 Wochen verschiebt, also unmittelbar davor alles vorbereiten, d. h. Hund aus dieser lebensbedrohlichen Haltung herausholen, reisefertig machen. Dann folgte seitens von "Petline" abermals die Stornierung des Transporttermins mit der Begründung, die spanischen Behörden würden völlig unsinnige Hürden errichten, den Transport so nicht genehmigen usw. usw., so dass sich der Transport wohl wieder auf unbestimmte Zeit verschieben würde. 2 Wochen später - die Hündin inzwischen notfallmäßig in einem Tierheim untergebracht - wieder viele vergebliche E-Mails und Anrufe - nun war überhaupt niemand mehr zu erreichen. Das Ganze war mehr als zweifelhaft, zumal auch vorher schon über die Transportgebühren keinerlei konkrete Angaben erfolgten. Ich hatte ein absolut ungutes Gefühl und dachte mir nur: Finger weg von dieser unseriösen Organisation.

    Glücklicherweise fanden wir eine deutsche Organisation, die zwar nicht begeistert, aber doch aus dieser Notlage half und somit dazu beitrug, die Hündin letztendlich doch noch in Sicherheit und an einen endlich lebenswerten Platz zu bringen. Diese Wochen zwischen Bangen und Warten aufgrund des Unvermögens oder Nichtwollens von "Petline" haben mich einiges an Nerven und Ärger gekostet, und die o.g. Erfahrungen bestätigen meine Entscheidung, mich seinerzeit rechtzeitig auf mein Gefühl verlassen zu haben.

    Ich will niemandem Unrecht tun, aber in meinem Fall hatte ich das Gefühl: Entweder kriegen sie´s nicht auf die Reihe oder das Ganze ist ein riesengroßer Schwindel.

  • Gerd Kaempfe(Dienstag, 05. Januar 2010 14:37)

    Es ist wirklich verwunderlich, welcher Erfindungsreichtum gebracht wird um Tierschmutz zu verschleiern.

    Ich setze mal der Einfachheit halber den Link zu meinem Schreiben vom 10. Dez 2009, 12:48 rein, was ich auf solch eine falsche Berechnung dort http://www.tierschmutz.net/forum/viewtopic.php?f=41&t=382&p=2929&hilit=Transport+Berechnung#p2929 geantwortet habe.


    Denn, dass diese ganzen Scheinberechnung Käse sind, ist doch leicht nachzuvollziehen.
    Da wird nur mit 41 Hunden gerechnet, obwohl der Betreiber selbst angibt, dass der Bus 120 Tiere transportieren kann und -aus Kostengründen- nur fährt, wenn er zu 80 %, also mit 96 Tieren ausgelastet ist.
    Dies Sand in die Augen streuen, macht diesen ganzen Tierschutz zum Tierschmutz und unglaubwürdig.

    Man lässt einfach die Tiere weg, welche vorher ausgeladen wurden, man lässt weg, wie viel Fahrpatenschaften bestanden, man lässt weg, was an Spenden einging damit die Tiere nach Deutschland kommen, man lässt also einfach alles weg, was der Schein-Rechnung schaden könnte.

    So nicht.
    Denn dies stinkt doch schon lange zum Himmel, wenn man so liest was die sogn. Tierschützer/Vereine/Hilfen von sich geben um an Geld zu kommen.
    Alles ist so aufgebauscht, dass es immer knapp ist und eigentlich gar nichts klappen kann.

    Bei diesen Schein-Rechnungen, ob es die Schutzgebühr oder Transporte betrifft, würde schon lange kein Tierschutz mehr bestehen, da er nicht finanzierbar ist.
    Was glauben die denn, warum keiner die Spenden, Paten, Sponsoren, Schutzgelder/Kaufpreise so transparent mit den Ausgaben auflistet?

    Genau, weil dann auf der Hand liegen würde, wie viel Geld an den Tieren vorbei versickert.

    Was meinen die denn, warum sich Gruppen, die zusammen arbeiten mehrere Vereine halten, mehrere Homepages haben etc. ?
    Genau, um an mehr Spenden, Paten und Sponsoren zu kommen.

    Entweder steckst man selbst in diesem Kommerz drin, dann ist die Fürsprache verständlich oder man solltest schnellstens mal die Augen öffnen und so fragwürdige Aussagen und Rechnungen hinterfragen.

    Glauben die Tierverdiener wirklich, dass andere nicht rechnen können?

  • ina smith(Freitag, 01. Januar 2010 13:05)

    liebe frau meyer,
    werden sie erst einmal aktivistin, anstatt propagandistin.
    stimmen sie ihr selbstbild nur ein wenig realistischer auf die tatsächlichen begebenheiten ab.

    werden sie selbst pflegestelle oder nutzen sie eine der vielen anderen möglichkeiten einen oder mehrere hunde zusätzlich zu ihrem eigenen aufzunehmen und zu betreuen.
    wenn sie dann über mehrjährige, einschlägige erfahrung verfügen, werden sie sicherlich erkennen können, das eine mittlere hd meilenweit von giardien, zwingerhusten, mm-erkrankungen oder pavo entfernt ist.

    mützchen hin oder her

    lg
    ina smith

  • Martina(Freitag, 01. Januar 2010 10:09)

    Zitat:
    "
    A. Das Einfangen der Hunde von fremden Personen nach einem Transport --> wie soll das gehen?

    B. Das erneute Hineinsetzen in eine Transportbox wird kaum ohne Gegenwehr der Hunde möglich sein.

    Und da ist es Ihnen dann egal, wieviel Stress sich aus Ihrem utopischen Vorschlag ergibt?

    zu A:
    so wie ich es beschrieben habe wurde es bereits von einem anderen Verein betrieben, es wird über Nacht bei befreundeten Tierschützer halt gemacht, und die Hunde können sich lösen, fressen und frei bewegen! Sie müssen dann nicht von fremden Personen einfefangen werden!

    zu B:
    warum sollte das nicht gehen wenn man sich die nötige Zeit lässt? Wenn man natürlich zu den faulen Personen gehört die die Tiere dann lieber Tagelang leiden lassen, anstatt sich die Mühe zu machen ihnen diesen nötigen Freiraum zu gewähren, um die weitere Fahrt für sie entspannter zu gestallten....dann sollte man es direkt lassen mit diesen Transporten.

    Zu den abstrusen "Gesundheitsanspruch", wie sie es so schön nennen, stellt sich mir die Frage ob sie den überhaupt eine Ahnung haben, welche Krankheiten die Hunde mit bringen können, und diese auch eine Gefahr für die eigenen Hunde werden können! Außerdem hat jeder der sich für einen Hund aus dem Ausland interessiert, das Recht selbst zu entscheiden ob er ein erkrankten Hund aufnimmt oder nicht. Das wiederum setzt vorraus das er es weiss, und der Verein sich darum kümmert ob der Hund gesund ist oder nicht. Wenn sich der Verein das nicht leisten kann, dann sollte er die Finger davon lassen! Ich rede da auch nicht von HD, da wird kein anderes Tier durch gefährdet!
    Sie würden keinen Hund abgeben der krank ist, das ist löblich keine Frage. Allerdings sind nicht alle Leute so, und ich kann die anderen auch verstehen denn es ist ja auch eine finanzielle Frage. In diesem speziellen Fall ist es einige mal vorgekommen das sich eine Erkrankung erst hier in D herrausgestellt hat, weil gewisse Tests einfach nicht gemacht wurden. Sollche Aktionen sind nicht gerade förderlich für den Auslandstierschutz.
    Wenn diese "sehr engagierten Tierschützer! gut gearbeitet hätten, im Sinne der Tiere wäre so eine Aktion nicht nötig gewesen.

    Wenn ich diesen Satz von ihnen höre:"Welch sinnfreie Polemik - ohne Worte." habe ich keine weiteren Fragen, da ist mir klar das sie sich noch nie mit richtigen einheimischen Tierschützer unterhalten haben, die ausschließlich zum wohle der Tiere Tag ein Tag aus ums überleben kämpfen. Aber in diesem Fall ist es leider nicht so.

    Mfg
    Martina

  • Sibille Mayer(Freitag, 01. Januar 2010 00:05)

    Zitat:
    >Generell sollten solche Transporte anderst ausgeführt werden, aber auch das habe ich bereits geschrieben! Spazieren gehen bringt gar nichts, bei so langen Strecken! Es müssen Haltepunkte angefahren werden, wo die Hunde für mehrere Stunden sich frei bewegen können!<

    Liebe Frau Löwer,
    Ihre Ausführungen zeugen von eindrucksvoller Blauäugigkeit. Machen sie doch einmal das Experiment und stecken sie einen Hund in eine Transportbox - nach 5 Std (oder wann auch immer Sie für richtig halten) holen Sie ihn heraus und lassen ihn sich "frei bewegen".

    Nun sind die "mehreren Stunden" um.

    A. Das Einfangen der Hunde von fremden Personen nach einem Transport --> wie soll das gehen?

    B. Das erneute Hineinsetzen in eine Transportbox wird kaum ohne Gegenwehr der Hunde möglich sein.

    Und da ist es Ihnen dann egal, wieviel Stress sich aus Ihrem utopischen Vorschlag ergibt?

    Um auf Ihre Frage zu antworten (obgleich das sicherlich nicht so in meinem Beitrag steht) - in einem gewissen Sinne ist es mir tatsächlich "egal", ob das Tier, für das ich mich entschieden habe, krank ist oder wird. Ich nehme es so wie es ist, den abstrusen "Gesundheitsanspruch", den man vermehrt vor allem gegenüber Auslandshunden feststellt, teile ich nicht.

    Meine junge Hündin hat zB mittlere HD - na und? Also richten wir alle Aktivitäten auf diese Besonderheit aus. Nicht einmal für eine Sekunde würde ich darüber nachdenken, sie deswegen abzugeben.

    Und wenn es Ihnen, liebe Frau Smith, wirklich nur um die Tiere ging - haben Sie mit den Transporteuren, die Ihnen ja bekannt waren vorab einmal das Gespräch bzw die Kommunikation gesucht? Kontruktiv nach Lösungen gesucht? Da bleibt immer der bittere Beigeschmack, dass wohl der Auftritt im Fernsehen mit einem lustigen Hütchen zu verlockend war.

    Zu Malu:
    >Und wenn Sie jeden Tag 1000 Hunde aus den Perreras und Tötungsstationen holen, es werden deshalb nicht weniger Hunde sterben - nicht einer weniger.<

    Welch sinnfreie Polemik - ohne Worte.

    "...dann muss gehandelt werden" - in anderem Sinne stimme ich Ihnen zu - es muss ganz generell gehandelt werden, aber konstruktiv und nicht destruktiv, wie Sie es hier propagieren.

    Nur Hunde nach Deutschland karren? Sicher nicht. Stattdessen einen % Satz der Gelder zwangsweise für Kastrationsaktionen einsetzen bzw anderen nachhaltigen Verbesserungen vor Ort. Aber das steht auf einem anderen Blatt - ganz sicher bin ich auch überzeugter Verfechter davon, dass viele Vereine die Bedeutung des Wortes Nachhaltigkeit noch lernen müssen. Aber deswegen Aktionen fahren, die sehr engagierte Menschen, die sich rein ehrenamtlich engagieren, in den Dreck ziehen? Ganz sicher auch nicht.

  • malu(Montag, 14. Dezember 2009 21:59)

    es gibt doch tatsächlich überall und immerwieder diese Schönreder.
    Werte Frau Schönbrodt, Ihre reschnung hinkt ganz gewaltig denn es waren definitiv nicht nur diese 41 Hunde an Bord als in Spanien gestartet wurde.

    Warum bitte wurde von Seiten der Schönreder sowissentlich gelogen?! Um erstmal Stimmung gegen das Vetamt Düsseldorf zu machen? Hätte ja auch fast geklappt..
    Wie war das doch gleich? Eine Hundertschaft Polizei in Schusssicheren Westen war vor Ort, die Vereine und Privatstellen wurden behandelt wie Schwerverbrecher u.s.w.-ich habe diese Mail welche durch die Verteiler lief noch und prompt fielen erstmal ein Haufen Tierschützer darauf rein und es erfolgte ein Aufschrei...wie kann man nur....

    Die Reihen derer die schrien lichteten sich dann aber recht schnell und übrig bleibt ein kleiner unverbesserlicher Rest.

    Hören sie und die anderen doch endlich mal auf Leuten die korrekt handeln ein Schuldgefühl einreden zu wollen - es ist einfach lächerlich.

    Und wenn Sie jeden Tag 1000 Hunde aus den Perreras und Tötungsstationen holen, es werden deshalb nicht weniger Hunde sterben - nicht einer weniger.

    Es gibt für die Einfuhr von HUnden nunmal klare Vorgaben, ebenso wie für den Transport und wenn die nicht eingehalten werden dann muss gehandelt werden ohne Wenn und Aber - alles andere ist kriminell.

  • ina smith(Montag, 14. Dezember 2009 13:34)

    liebe frau mayer,
    vielen dank für die ausführliche darstellung ihrer meinung.

    der erfindungsreichtum, wenn es darum geht vermeintlich schwierige fragen aufzuwerfen, wie auch antworten und erklärungen zu finden, erstaunt mich immer wieder.

    leider stoßen sie mit ihren nicht rationalen begründungen an ein rationales hinderniss:
    es wird sich im ursprungsland und in transportfragen nichts ändern, solange die nachfrage das angebot regelt.

    alle weiteren ausführungen sind nicht relevant, sie stellen lediglich eine meinung dar, die wohl besser in einem der zahlreichen und dafür vorgesehenen foren aufgehoben ist.

    lg
    ina smith

  • Martina(Montag, 14. Dezember 2009 07:03)

    Sehr geehrte Frau Mayer,
    ihrem Beitrag entnehme ich das es ihnen egal ist wenn ihr Hund krank wird?! Natürlich gibt es für keinen Hund eine Garantie, allerdings sollte man die Hunde nicht aus der Perrera nach einigen Tagen direkt auf den Transport setzen!
    Es gibt gute Vereine die sind fähig gesunde Hunde nach Deutschland zu bringen! Auch wenn ich mich jetzt wieder mal wiederhole: es war nicht das erste mal das Hunde krank und nicht ordnungsgemäß geimpft über diesen Transport und Verein hier ankamen!!!

    Zu ihrer Aussage:" die vielen Tötungen, die nun nicht mehr vermieden werden können und das verzweifelte Jammern der Hunde in Todesangst bis an ihr Lebensende" Auch wenn dieser Transport nicht kontrolliert worden wäre, werden dort weiterhin viele Hunde sterben. Diese "Rettungs Aktionen" bringen rein gar nichts, außer das sich die Kasse der Perrera Betreiber füllen. Auslandstierschutz muss anderst aussehen, das können sie hier auch nachlesen.

    Generell sollten solche Transporte anderst ausgeführt werden, aber auch das habe ich bereits geschrieben! Spazieren gehen bringt gar nichts, bei so langen Strecken! Es müssen Haltepunkte angefahren werden, wo die Hunde für mehrere Stunden sich frei bewegen können!

    Diese Art von Tierschutz sorgt nur dafür das auch weiterhin und für sehr lange Zeite, tausende von Hunde getötet werden. Wir haben bereits konstruktive Vorschläge gemacht, das interessiert allerdings die Wenigsten da man dann nicht mehr so viele Tiere nach Deutschland bringen kann!
    Guter Auslandstierschutz kann und muss, vor Ort mit den einheimischen Tierschützer statt finden, es müssen gute Tierheime unterstützt werden damit die Perreras keine neuen Hunde mehr bekommen!!!!

    Mfg
    Martina Löwer

  • Sibille Mayer(Sonntag, 13. Dezember 2009 22:44)

    Guten Abend,

    was Sie, Frau Smith, mit Ihrer "Aktion" bewerkstelligen wollten, wird mir sicher immer verborgen bleiben. Sich damit auch noch mit sinnlosem Blabla im Fernsehen zu präsentieren und sich dann so darzustellen, als ob das ein Dienst IM SINNE des Tierschutzes wäre - ganz sicher nicht.

    Ihr Hund war nicht top gesund als er kam? Na, was für ein Skandal. Ich bin aktiver Hundesportler und komme dadurch mit Hunderten von Hundebesitzern aller Rassen und Mischungen zusammen - wieviele Beispiele soll ich Ihnen nennen, bei denen Hunde vom VDH-Züchter kommen oder aus einem Tierheim, die die ersten Monate gesundheitliche Probleme hatten?
    Ein Tier ist keine Ware mit einer Funktionsgarantie, sondern ein Lebewesen und egal wieviel Mühe man sich unter teilweise schwierigen Umständen gibt, niemand ist davor gefeit, dass ein Tier sich kurz vor dem Transport einen Virus einfängt oder sich mit Giardien infiziert. Übrigens hat mein Hund gerade Demodex-Milben. Und gestern traf ich eine Dame, die ihren Hund aus dem Tierheim Kassel hat und der monatelang gegen Giardien behandelt werden musste. Der VDH-gezüchtete Sheltie eines Hundesportfreundes hat einen Gendefekt, der seine Lebenserwartung auf 2-3 Jahre beschränkt und überall das Fell ausfallen lässt. Wie ärgerlich, dass wir alle nicht auf irgendeinen Auslandstierschutzverein schimpfen können.

    Wie kommen Sie eigentlich darauf, dass Sie bei Hunden aus dem Ausland die Garantie haben, dass er vollständig gesund ist? Woher kommt dieses Anspruchsdenken?

    Die Wahrheit ist, dass aufgrund Ihrer Aktion Hunderte von Hunden das Weihnachtsfest nicht mehr erleben werden, weil vielen Tierschützern nun umso mehr die Hände gebunden sind, bis sie alle Genehmigungen vorweisen können.

    Ich hoffe inständig, dass Sie jedesmal, wenn Sie in die Augen Ihres Hundes blicken, genau daran erinnern werden. Hoffentlich verfolgt Sie der Gedanke an die vielen Tötungen, die nun nicht mehr vermieden werden können und das verzweifelte Jammern der Hunde in Todesangst bis an ihr Lebensende. Ich frag Sie gar nicht erst, wie oft Sie denn schon in einem Tierheim oder einer Tötung im Ausland waren und wie Sie sich denn in einen nachhaltigen Tierschutz einbringen, statt in Ihrem lustigen Hütchen auf ihrer gemütlichen Couch im Warmen TV-Interviews zu geben - ich kenne die Antwort schon im Voraus.

    Sie haben es "geschafft", hochengagierte Tierfreunde zum Aufgeben zu bringen - für Ihre lächerliche kleine "Rache", weil Ihr Hund nicht gesund war. Nun denn, jeder Mensch muss für sich wissen, wie er der Menschheit in Erinnerung bleiben will - Sie haben Ihren Weg gewählt.

    Auf einem ganz anderen Blatt steht, ob dieser Transport in allen Einzelheiten in Ordnung war - die Antwort lautet: Sicher nicht. Pet Line hat einige Hunde transportiert, die nicht den Richtlinien entsprechen und dafür muss es wie bei jedem Unternehmen eine Strafe geben. Hunde mit falschen Gesundheitszeugnissen, jünger als 15 Monate oder frisch kastrierte Hündinnen gehören nicht in einen Transport, das steht völlig ausser Frage und auch das ist ein echter Bärendienst für den Tierschutz. Deswegen alle Hunde erstmal zu beschlagnahmen ist trotzdem unsinnig, das wurde leider erst eingesehen, als man den Hunden schon den Stress zugemutet hatte, 1-2 Tage im Tierheim herumsitzen zu müssen, statt auf einem warmen Kissen bei der neuen Familie.

    Ganz allgemein - diese schlecht recherchierte Hetze der Medien gegen Auslandstierschutz entbehrt jeder Worte - es geht mittlerweile so weit, dass man die Existenz von Tötungen negiert und jeder Tierschutzverein über einen Kamm geschoren wird mit Hundehändlern und Genehmigungen vorlegen muss wie ein Schlachthoftransport mit massenweise Schweinen, Puten oder was weiss ich was. Der kleine aber feine Unterschied: Den Schlachthoftransport fährt jemand, dessen Job es ist, einen Lastwagen von A nach B zu fahren. Ihm persönlich ist es egal, ob alles lebend ankommt, er hält sich an die Richtlinien und fertig. Wieviele Kühe und Schweine dabei sterben ist ihm egal, die Auftraggeber rechnen per se "kalkulierte Verluste" mit ein. [Exkurs: Frau Smith, das wäre doch ein tolles Beschäftigungsfeld für Sie, wenn Sie doch so sehr auf das Wohl der Tiere bedacht sind. Ihr Engagement wird unendlich sein, da geht es nämlich um ganz andere Zustände als bei den paar Hunden.]
    Tierschutztransporte fahren Leute, die sich Urlaub nehmen, um unbezahlt viele Stunden mit möglichst wenig Pausen Hunde ihrem neuen Zuhause näher zu bringen.
    Das Geschwätz von wegen "man soll doch Pausen machen und mit den Hunden spazieren gehen" - mal drüber nachgedacht, dass dann der Rest der Hunde noch länger in den Boxen sitzt? Wie soll das denn in der Praxis funktionieren, nehmen wir mal an, es sind nur 10 Hunde an Bord und man geht mit jedem 15 Minuten - mal nachgerechnet? Ein Fahrer muss immer beim Auto bleiben und zwei Hunde gleichzeitig zu nehmen wäre zu riskant, falls einer ängstlich wird und versucht aus Geschirr und Halsband zu schlüpfen. Macht 2,5 Stunden länger in einer Box und einen unfassbaren Stress, wenn so ein Tier 15 Min raus darf, sich freut, dass es wieder festen Boden unter den Füssen hat und dann wieder in die Box gesteckt wird. DAS ist Tierquälerei! Abgesehen davon finden viele Transporte über Nacht statt - zwar eine deutliche Mehrbelastung für die Menschen, aber gut für die Hunde, deren Biorhythmus dann auf Nacht eingestellt ist, wo sie auch nicht aufstehen und pieseln alle paar Stunden.

    Und alle Leute, die groß tönen von wegen "wer sowas unterstützt, hat mit Tierschutz nichts am Hut" - ganz sicher lauschen die vielen wirklich guten Tierschutzvereine Ihren konstruktiven Vorschlägen, wie man es perfekt machen kann. Niemand kann eine höhere Motivation haben als diese Menschen, die Ihre gesamte Freizeit, eine Menge privates Geld und nicht zu vergessen unendlich viele Nerven in den Auslandstierschutz stecken.

    Konstruktiv statt destruktiv, das wäre mal eine sinnvolle Intervention gewesen.

  • ina smith(Donnerstag, 10. Dezember 2009 18:18)

    liebe frau schönbrodt,
    sie haben recht !!!!
    seit wann ist ein transporteur für die ordnungsgemäßen papiere seiner fracht verantwortlich? *kopfschüttel*
    (wahrscheinlich seit es die eu-transportverordnung gibt, zumindest erschiene das logisch)

    um die sache abzukürzen, denn wir sind und werden einfach unterschiedlicher meinung und auffassung sein und bleiben.

    wenn sie tierschutz, genau so, wie er von mir den behörden gemeldet wurde und zukünftig auch gemeldet wird (ja,WIR wissen wer gemeint ist...nämlich ich...*überraschung?*), befürworten, sind sie hier einfach auf der völlig falschen homepage.

    (ich hoffe nur ihre rechnung ist mit bleistift geschrieben, da gibts es nämlich noch eine menge zu radieren)

    lg
    ina smith

  • Martina Löwer(Donnerstag, 10. Dezember 2009 13:49)

    Wer so einen Art von Transport befürwortet (damit meine ich generell alle Überlandtransporte, nicht nur Pet Line), hat mit Tierschutz nichts am Hut!!
    Tiere auf so eine lange Reise zu senden, ohne den Tieren die Möglichkeit zu geben, dass sie mal einige Stunden raus können, sich frei bewegen und lösen können. Wenn schon solche Transport dann bitte gut geplant, mit Zwischenstopps wo die Hunde aus den Käfigen für einige Stunden raus können! Nur gesunden und gut durchgeimpfte Tiere einführen!
    Das ist kein Auslandstierschutz, das sorgt nur für reichlich Nachschub in der Tötung. Da erweist man den Tieren auch einen riesen Bärendienst!
    Da wir den Beitrag von Brisant auf unserer Seite für jeden zugänglich haben, weiss ich nicht warum sie so ein Geheimniss daraus machen, wer es war!?

  • Karen Schönbrodt(Donnerstag, 10. Dezember 2009 12:44)

    Hallo Frau Smith,
    gern gehe ich auch auf Ihre weiter angeführten Hinweise ein:
    1. Selbstverständlich gehen die Einnahmen für den Transport an das Transportunternehmen - an wen sonst? Dem entstehen ja auch die o.g. Kosten.
    2. Wenn ich nach z.B. Köln fahren würde und einen bezahlten Platz über die Mitfahrerzentrale anbiete, ist es doch ok, wenn ich außerdem noch einen Freund mitnähme, der kostenfrei mitführe. Für den zahlenden Mitfahrer ändert sich doch dadurch gar nichts ... diesen Einwurf von Ihnen verstehe ich nicht.
    3. Ich habe die Zeitungsartikel verfolgt und habe an anderer Stelle bereits darauf hingewiesen, daß Pet-Line weder für die Pässe noch die erforderlichen Impfungen verantwortlich ist. Für den artgerechten und hygienisch einwandfreien Transport der Hund natürlich schon. Doch gerade hier gab es sehr unterschiedlich Aussagen und da ich nicht vorort war, kann ich dazu nicht mehr sagen, als ich in meinen obigen Kommentaren angeführt.
    4. Daß Personen unterschiedlich Internet-Auftritte haben, ist weder außergewöhnlich noch verwerflich. Bei "Pet-Line" geht es ausschließlich um das Transportangebot. "Dog Shelter" war ursprünglich eine private Seite von Tierfreunden, die nach Spanien ausgewandert sind und dort Tieren helfen. Diese Seite wurde fortgeführt und ausgebaut worden, ist jedoch noch immer eher eine private Seite mit informativem Charakter. "Tierarbeit.eu" ist eine eher offizielle Geschichte mit dem Ziel der Hundevermittlung. Ich kann nichts Verwerfliches daran finden, daß jemand entweder verschiedene Auftritte ins Netz stellt oder an ihnen mitarbeitet.
    5. Daß für die Tierschutzarbeit um Spenden gebeten wird, ist nicht nur normal, sondern auch notwendig. Denn ohne Geld ist Tierschutz nicht möglich.
    6. Seit wann gibt es eine "erforderliche Quarantäne von 21 Tagen" für den Transport von Hunden von Spanien nach Deutschland? Voraussetzung für die Verbringung von Hunden von Spanien nach Deutschland ist ein ausreichender Impfschutz gegen Tollwut, ein internationaler Impfpaß sowie ein implantierter Chip oder die Kennzeichnung des Tieres durch Tätowierung.
    7. Die Einschätzung einer "artgerechten Unterbringung von Tieren" liegt leider immer noch im Auge des Betrachters - hier der offiziellen Stellen. Und daraus ergibt sich auch eine gewisse freie Entscheidung bzgl. der Notwendigkeit einer Beschlagnahmung. Wer im Tierschutz arbeitet weiß, daß eine letztendlich gesetzliich untermauerte Beschlagnahmung nur in ganz seltenen Fällen durchsetzbar ist. Leider! Unser Tierschutzgesetz gibt denn doch nicht so viel her. Wenn jedoch ein Amtsvets. sowie Beamten des Ordnungsamtes gemeinsam generell gegen das Verbringen von Tieren aus dem Ausland nach Deutschland sind, dann haben sie auch die Möglichkeit, zumindest erst einmal die Tiere zu beschlagnahmen. Ob das Ganze dann später in einem etwaigen Gerichtsverfahren als angemessen beurteilt werden würde, steht auf einem völlig anderen Blatt. Denn gerade Tierschützer sowie ihre Vereine verfügen häufig gar nicht über die finanziellen Möglichkeiten, solch einen Prozeß anzustrengen und durchzustehen. Und so geht die ganze - m.E. ungerechte und inszenierte Geschichte ihren Verlauf - gegen die Interessen der Tiere! Wer auch immer die Behörden auf den Plan gerufen hat (und Sie wissen ebenso wie ich, wer das war ...), hat damit den Tieren einen wahren Bärendienst erwiesen! Gratulation!

  • Karen Schönbrodt(Donnerstag, 10. Dezember 2009 09:11)

    Hallo Frau Smith,
    meine Berechnung bezieht sich ausschließlich auf die Schutzgebühren. Der Transportpreis von bis zu € 60,-- hat damit nichts zu tun - ist m.E. nach jedoch angemessen. Und das dieser Preis beim Transporteur verbleibt, ist doch selbstverständlich. Doch auch dort können wir gern mal nachrechnen: 41 Hunde a max. € 60,- = € 2.460,-. Bei gefahrenen ca. 4.000km (hin und zurück) und einem Verbrauch von ca. 25l/100km sowie einem Durchschnittspreis bei Diesel von € 1,- (sehr niedrig angesetzt!) sind wir schon mal bei Spritkosten von € 1.000,-. Es bleiben also € 1.460,-. Abzgl. der Mautgebühren von mind. € 400,- verbleiben € 1.060,-. Die Hundeboxen werden ausgelegt mit Einmal-Einlagen, die bei Verschmutzung entsorgt werden. Ich habe mich erkundigt: Bei etwa 40 Hunden werden ca. 400 Einlagen benötigt, was ca. € 200,- ausmacht. Wir sind bei € 860,-. Steuern und Versicherung für den Bus betragen ca. € 2.000,-/Jahr. Wenn 10 Fahrten unternommen werden, macht das pro Fahrt € 200,-, womit wir bei € 660,- sind. Für Instandhaltung (incl.Verschleiß von z.B. Reifen, Bremsanlage etc.) muß man pro Jahr noch einmal mind. € 2.000,- rechnen, also bei 10 Fahrten € 200,- / Fahrt. Wir sind bei einem Restbetrag von etwa € 440,-. Gehen wir jetzt mal davon aus, daß der Bus niemals wirklich über die Instandhaltung hinaus repariert werden muß und alle zusätzlichen Kosten wie z.B. Reinigungs- und Desinfektionsmittel, Anschaffung des Busses und Umbau vom Schulbus in einen Tiertransporter usw. von Pet-Line getragen werden, dann bleibt also ein Reingewinn von € 440,-! Pro Fahrt sind zwei Leute im Bus - jeder erhielte also € 220,-. Sie sind mind. 6 Tage unterwegs. Das heißt, jeder dieser Personen erhält pro Tag knapp € 37,-. Nehmen wir bzgl. der Arbeitszeit mal nur die tägliche Fahrzeit von 8 Stunden - dann kommen wir pro Person auf den enormen "Verdienst" von ganzen € 4,63 pro Stunde!!! Ja, ich muß sagen, da machen die Leute von Pet-Line ´nen richtigen Reibach, stoßen sich goldig an diesem lukrativen Nebenjob!
    Diese Rechnung beinhaltet keine Kosten wie z.B. Telefon, Verpflegung von Hunden und Menschen, Übernachtungen, Kosten für Anschaffung und Umbau des Busses usw., die grundsätzlich auch Beachtung finden müßten.
    Wer Pet-Line vorwirft, die Transporte durchzuführen, um sich zu bereichern, ist entweder ein Traumtänzer oder hat einzig eines im Sinn: Pet-Line oder aber den gesamten so arbeitenden Auslandstierschutz in den Dreck zu ziehen.
    Herzlichen Gruß, Karen

  • ina smith(Freitag, 04. Dezember 2009 09:17)

    liebe frau schönbroth,
    leider ist ihre rechnung eine milchmädchenrechnung, denn schon beispielsweise die transportkosten fallen an das familienunternehmen zu 100% zurück und diese haben auch noch eigene hunde auf dem transport. wenn sie die artikel richtig verfolgt haben, werden sie erlesen haben, das es nicht um die organisationen an sich geht, sondern um den transporteur und seine arbeitsweise.
    zum unternehmen pet-line gehört ebenfalls www.tierarbeit.eu, sowie www.dogshelter.de und ein paypal spendenkonto shopshelter.....studieren sie die seiten in aller ruhe und bilden sie sich ihre meinung.

    um noch schnell auf die kosten der erforderlichen medizinischen indikationen einzugehen:
    wären die ordnungsgemäß durchgeführt worden, also so, wie sie sie in ihrer rechnung beschrieben haben, wäre der großteil der tiere des o.g. transportes nicht beschlagnahmt worden. die erforderlich quarantäne von 21 tagen wird in den meisten fällen nämlich nicht eingehalten, was auch dieser vorfall wieder sehr deutlich zeigt

    und jetzt erklären sie mir doch einmal die sinnhaftigkeit der einfuhr, ungeimpfter hunde nach deutschland.

    mfg
    ina smith

  • Karen Schönbrodt(Donnerstag, 03. Dezember 2009 18:45)

    Karen Schönbrodt (Donnerstag, 03 Dezember 2009 15:42)
    Thema: Gestoppter Transport von Pet-Line
    ------------------
    Ich war AUCH nicht dabei, möchte aber (1)
    auf folgendes hinweisen bzw. zu bedenken geben:
    - Pet-Line ist NICHT Eigentümer der transportierten Hunde.
    - Die Hunde wurden NICHT verkauft, sondern gegen eine Schutzgebühr von bis zu € 280,- an neue Halter vermittelt bzw. wären auf deutsche Pflegestellen, die den spanischen Vereinen bekannt sind, gegeben worden.
    - Die Höhe der Schutzgebühr ist bei Hunden aus dem Ausland, teils auch bei Vermittlungen von deutschen Vereinen durchaus üblich.
    - Ein kleine Rechenaufgabe hinsichtlich des Vorwurfes, daß hier ''richtig viel Geld gemacht wurde'': Die 41 Tiere kamen von 13 verschiedenen Vereinen. D.H. jeder Verein hat durchschnittlich 3 Hunde transportieren lassen. D.h. jeder Verein hat durchschn. (bei einer Schutzgebühr von € 280,-) € 840,- von den neuen Haltern bekommen. Abzgl. der Transportkosten von € 60,- pro Hund bleiben € 660,-. Abzgl. der Kosten für Chip, Impfung und intern. Impfpaß (ca. € 120,- pro erwachsenem Hund - bei Welpen sind die Kosten durch mind. 2-malige Impfungen höher) - bleiben noch € 300,-. Abzgl. der Kosten für Flohmittel und Wurmkuren (ca. € 15,- pro Hund) bleiben noch € 255,-. Geht man nun davon aus, daß
    sich die Hunde jeweils mind. 1 Monat (mit extrem viel Glück, wenn sie so schnell Interessenten finden! Erfahrungsgemäß sind die Tiere jedoch sehr viel länger in den Auffangstationen!) bei den jeweiligen Vereinen befanden und man berechnet nun einen unrealistisch niedrigen Futterkostensatz von € 1,- pro Tag und Hund, müssen nochmals € 90,- abgezogen werden. Es verbleiben also pro Verein durchschnittlich € 165,-!!! Bitte zu beachten, daß bei dieser Berechnung von der völlig unrealistischen Situation ausgegangen wurde, daß die betreffenden Hunde in einem tadellosen Zustand von den spanischen Vereinen aufgenommen wurden, weder Knochenbrüche, Verletzungen noch Krankheiten aufwiesen,
    trotz über langen Zeitraum extremen Wasser- und Futtermangels weder Darm- noch Organprobleme hatten, nicht wegen zu starker Austrocknung erst einmal über den Tropf bewässert werden mußten usw., sondern einzig wegen der Impfung zum Tierarzt mußten. Gehen wir also von einem ''Reingewinn'' von € 165,- pro Verein, also € 55,- pro Hund aus ... Tierhandel??? Kompletter Unsinn! Kein auch nur ansatzweise logisch denkender Mensch würde das als prima Geschäftsidee ansehen.
    - Doch weiter: Würde es, wie von den Medien bezeichnet, um Tierhandel gehen, hätte es sich bei den Hunden entweder gänzlich oder zumindest größtenteils um Welpen gehandelt. Welpen lassen sich sehr viel besser verkaufen als erwachsene oder sogar gehandicapte Tiere. Hier waren jedoch nur 11 Welpen unter den 41 Hunden!
    - Würde es, wie von den Medien bezeichnet, um Tierhandel gehen, wären die Hunde nicht in einem für Jedermann einsehbaren Schulbus transportiert worden, sondern in einem geschlossenen Wagen. Hier übrigens auch eher in einem weniger auffallendem und sowohl in der Anschaffung als auch im Spritverbrauch günstigerem Wagen. Denn dann ginge es einzig um Gewinn.
    - Daß der eine oder andere Hund z.B. Durchfall hatte, ist absolut normal. Das kann unterschiedliche Ursachen haben: Trotz Entwurmung kann der Darm auch nach der Behandlung durch zu langen vorherigen Parasitenbefall und die daraus resultierende Schädigung des Organs noch längere Zeit mit Durchfall reagieren. / Es gibt verschiedene z.B. Einzeller, die durch übliche Wurmkuren nicht zu bekämpfen sind. Doch nach der Wurmkur können befallene Tiere erst einmal durchfallfrei sein und dann bei Streß wieder Durchfall bekommen. Usw.

  • Karen Schönbrodt(Donnerstag, 03. Dezember 2009 18:44)

    Karen Schönbrodt (Donnerstag, 03 Dezember 2009 15:43)
    Ich war AUCH nicht dabei, möchte aber ... (2)

    - Jeder Hunde- oder Katzenhalter weiß, wie schnell und nachhaltig es in einem Zimmer ''duftet'', wenn ihr Tier dort unsauber, insbes. mit Durchfall unsauber war. Selbst wenn man schnell alles wegwischt, muß man schon länger lüften. In einem Bus ist das nicht anders. Da sich viele Tiere im Bus aufhielten, die alle mal ''aus der Büx müssen'', konzentriert sich der Geruch natürlich. Selbstverständlich wird gelüftet, doch ein ständiges Lüften ist nicht möglich, weil der Temperaturunterschied im Oktober zwischen Südspanien (35°C) und Deutschland (10°C) zu groß ist und man durch die zusätzliche Zugluft im fahrenden Wagen Gefahr liefe,
    daß sich die Tiere erkälten.
    - Vorwurf Tierquälerei: Sicherlich würde jeder Hund lieber über eine
    grüne Wiese toben als 2 Tage in einem Transportkäfig zu liegen. Leider sieht das Leben der Mittelmeerhunde jedoch nicht so aus, daß sie über grüne Wiesen toben. Ihr Alltag wird vielmehr von Hunger und Durst, Verfolgungen und Mißhandlungen durch sog. Menschen und weitere Gefahren durch Autos, ausgelegte Gifte sowie die behördlichen Tierfänger bestimmt. Wurden sie von Fängern in eines der Tausenden von Tötungslager gebracht, haben sie noch etwa 2 Wochen, die sie mit vielen Artgenossen in kleinen ungeschützten (stechende Sonne oder Regen und Kälte) Zwingern
    verbringen, in denen es durch die Enge immer wieder zu schweren und häufig auch tödlich endenden Beißereien kommt. Da die Tötungslager meist privat geführt werden und die Betreiber vom Staat pro aufgenommenem Hund bezahlt werden, wird nachgewiesenermaßen selten oder auch gar nicht gefüttert ... denn die Futterkosten schmälern den Gewinn! Werden die Tiere innerhalb dieser 2 Wochen nicht entweder von ihren Haltern abgeholt oder durch Tierschutzvereine frei gekauft, werden sie ermordet: Da die Einschläferung zu teuer ist, werden sie größtenteils erschlagen,
    vergiftet oder stranguliert.
    Kranke oder verletzte Tiere werden NICHT tierärztlich versorgt ... warum auch Geld in jemanden stecken, der eh in 14 Tagen getötet wird.
    So, nun kann man gern noch einmal die Frage stellen, ob es sich bei den Tierschutztransporten um Tierquälerei handelt!
    Ich könnte noch stundenlang weiterschreiben, doch das würde den Rahmen sprengen. M.E. ist nicht der Transport ein Skandal sondern die Tatsache, daß es notwendig ist, Tiere aus süd- oder osteuropäischen Ländern nach u.a. Deutschland zu holen. Als weiteren Skandal empfinde ich es, daß unsere Medien wieder einmal keinerlei Interesse an der Wahrheit haben, nicht recherchieren und sich zu Handlangern von Behörden machen lassen, die ganz einfach ''keinen Bock auf Auslandstiere haben'' ... warum auch immer. Im Bild-Zeitungs-Stil werden Tatsachen entweder verdreht oder außer Acht gelassen, wird reißerisch berichtet von Dingen, von denen die Schreiberlinge keine Ahnung haben und auch gar nicht haben wollen.
    Hauptsache, ein entsetzter Aufschrei geht durchs Land, die Auflagen steigen und man hat es sich nicht verdorben mit jenen, die einem unbequem werden könnten ... armes Deutschland!
    Im Namen der Tiere herzlichen Gruß, Karen