Grauenvoll: Tierelend pur in Flettmar *AKTUALISIERT*

Ein Elend in solchen Ausmaßen hat Dr. Jürgen Thoms vom Gifhorner Kreisveterinäramt während seiner Gifhorner Laufbahn noch nicht gesehen. Er berichtet, wie er den Bewohnern des Hauses in Flettmar auf die Spur kam: Danach wollten sie sich als Hundezüchter beim Deutschen Rassehundeclub eintragen lassen. Von dieser Seite aus seien vorab jedoch die Örtlichkeiten in Flettmar überprüft worden. Und das, was die Clubmitglieder dort vorfanden, habe sie umgehend das Veterinäramt einschalten lassen. Folge: Thoms rückte gestern mit Polizei und Tierschutz in Flettmar an.


Die Bewohner sind nicht zu Hause, wohl aber etliche Tiere. Die Ermittler betreten das Grundstück. Völlig verwahrlost zwischen Schrott und Müll sitzen dort Enten, Hühner, eine Taube hungernd und durstend neben längst verendeten Tieren. Im kalten Schuppen eingesperrt – wimmernde Hund der Rassen Retriever, Labrador, Dobermann. Durch ein dreckiges Fenster kaum zu erkennen: Eine Dobermannhündin mit Welpen. Tierelend pur. Zwei Anlieger kommen heim. Verwundert sehen sie den Großeinsatz in der Nachbarschaft. „Da wohnen zwei Leute, wohl Hundezüchter“, sagen sie auf AZ-Anfrage. Aufgefallen sei ihnen nichts: „Wir kümmern uns nicht um andere.“

Quelle, noch ein Beitrag hier

 

Leider denken sehr viele Menschen so wie im letzten Satz, unser Dank geht an alle, die nicht die Augen verschließen und solche Zustände immer wieder melden. Nun hat sich noch herraus gestellt das der ganze Betrieb auf das Geldverdienen ausgelegt war! Es befanden sich "gemietete Hündinnen" dort, diese wurden bereits wieder ihren Besitzern zugeführt.

Jetzt stellt sich die Frage welche skrupellose Menschen geben ihren Hund zu solchen Menschen!

Aktueller Artikel hier

 

Wir können es nur immer wieder sagen: Aufpassen beim Welpenkauf, bitte unterstützen sie solche Menschen nicht!

 

 

 

Hof in Uhyst - Über 100 Hunde befreit!

Auf unsere Anfrage beim zuständigen Veterinäramt erhielten wir folgende Antwort:

 

zu Ihrer Anfrage möchte ich Ihnen folgendes mitteilen:

In Uhyst am Taucher werden seit Jahren auf einem Privatgrundstück Hunde in stets steigender Zahl gehalten.


Die Besitzerin gab an, Jack-Russel-Terrier züchten zu wollen. Da die Vorrausetzungen für eine gewerbliche Zucht fehlten, wurde ihr durch das Lebensmittelüberwachungs- und Veterinäramt (LÜVA) die nach dem Tierschutzgesetz erforderliche Genehmigung versagt.


Zuletzt wurden 120 Hunde gezählt. Der Tierhalterin wurden wiederholt Auflagen zur Reduzierung ihres Bestandes, insbesondere zur Verhinderung der Fortpflanzung der Hunde sowie zur Verbesserung der Hygiene und Tiergesundheits-prophylaxe gestellt. Alle Auflagen wurden ignoriert. Es mehrten sich Anzeichen zunehmender Verwahrlosung, wie es bei Animal Hoarding, dem krankhaften Sammeln von Tieren beschrieben wird.

Nachdem die Tierhalterin den Rechtsweg ausgeschöpft hat, handelte das LÜVA am 03.12.2009. In Zusammenarbeit mit der Polizei, sächsischen Tierschutzvereinen sowie dem Gesundheitsamt und dem Ordnungsamt des Landratsamtes wurde eine Kontrolle durchgeführt.

 

Dabei musste erneut festgestellt werden, dass die Halterin keine Auflage zur Reduktion ihres Hundebestandes und zur Fortpflanzungsverhinderung erfüllt.
Im Vollzug eines bestandkräftigen Bescheides des LÜVA wurden am 03.12.2009 100 Hunde fortgenommen. Diese Tiere sind in sächsischen Tierheimen pfleglich untergebracht und stehen nach notwendigen tierärztlichen Behandlungen zur Vermittlung an verantwortungsvolle Menschen frei.

 

In Ausüben des pflichtgemäßen Ermessens wurden der Halterin noch 20 Hunde belassen, versehen mit der Auflage, die weiblichen Tiere kastrieren zu lassen. Dabei wurde berücksichtigt, dass die Halterin eine zweite Person zur Hundebetreuung kurzfristig engagiert hat. Durch die Tierärzte des LÜVA wird diese Hundehaltung weiterhin der regelmäßigen Kontrolle unterzogen.

 

Allen an dieser amtlichen Maßnahme Beteiligten, insbesondere den ehrenamtlichen Helfern der Tierschutzvereine sei an dieser Stelle für ihr Engagement öffentlich gedankt.


Mit freundlichen Grüßen
Gernot Schweitzer
Pressestelle
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Landkreis Bautzen: Polizei räumt Horror-Hof in Uhyst - Über 100 Hunde befreit!

Auf einem Grundstück in Uhyst am Taucher (bei Bischofswerda) haben Polizei und Tierschützer am Donnerstag mehr als 100 Hunde eingefangen. Die Vierbeiner sollen in verschiedene Tierheime gebracht werden.

 

„So etwas habe ich noch nicht erlebt.“ Polizeihauptkommissar Roland Fleischer schüttelt immer wieder den Kopf. „Aus allen Ecken, vom Keller bis zum Boden, kommen Hunde hervorgekrochen.“ Die Besitzerin des heruntergekommenen Grundstückes steht dabei und spricht hektisch in ihr Handy. Sie versucht, ins Haus zu gelangen, wird aber von einer Polizistin zurückgehalten. „Ich will meine Hunde wiederhaben“, erklärt Ulrike S.

 

 

„Den Tieren könnte nichts Schlimmeres passieren“, sagt ein Mitarbeiter des Tierheimes Ostrau bei Döbeln. Dabei sei der Zustand des Objektes für ihn gar nicht so ungewöhnlich, wohl aber, „dass sich der Besitzer einbildet, etwas Gutes für die Hunde zu tun“.

 

Tatsächlich glaubt das Ulrike S. immer noch. Erst vor wenigen Wochen hatte sie erklärt, dass sie die Hunde züchte und ihr niemand etwas hineinzureden habe. Dass es den Tieren gut bei ihr geht, auch davon ist sie überzeugt.
Von Uwe Menschner, Quelle

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Immerhin wirken die herumwuselnden Jack Russel Terrier nicht unterernährt. Nachbarn haben allerdings beobachtet, wie sich Tiere gegenseitig tot bissen. „Die Postfrau sagte, da zerfleischen sich zwei.

Dann seh ich auf einmal zwei Rudel und bin rüber gegangen“, erzählte Nachbarin Steffi Rabe bereits im Sommer. „20 Hunde auf der einen Seite, 20 auf der anderen, das Blut spritzte. Ich hab gerufen, aber es kam keiner. Es hat bestimmt 15 Minuten gedauert, bis Frau S. kam, in die Meute reingegriffen und den toten Hund weggetragen hat.“

 

 

In einem anderen Fall eilten ihr die Nachbarn zu Hilfe. „Sie schrie laut, wir rannten hin, da war sie unter lauter Hunden begraben“, erzählt Brigitte Rabe. Peter Rabe erzählte bereits im August von merkwürdigen Plastesäcken im Stall, in denen tote Hunde steckten.

Plastesäcke mit toten Tieren sind jetzt zwar nirgends zu entdecken, dafür stinkt es im Haus erbärmlich, überall liegt Müll und Unrat.
Von Uwe Menschner, Quelle

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Für die Tierschützer ist die Lage klar. „Eine Schande ist das“, schimpft eine Frau. Ein anderer weist Ulrike S. ab, als sie mit ihm reden will. Sie sind sichtlich nicht gut auf die hagere Frau mit den langen grauen Haaren zu sprechen.

 

Ursprünglich hatte Ulrike S. vom Landratsamt Bautzen die Auflage erhalten, die Zahl der Hunde auf 20 zu reduzieren. Stattdessen wurden es immer mehr. Der Fall landete schließlich bei der Landesdirektion in Dresden. Und stellte sich als juristisch schwierig dar. Denn: Ulrike S. schaltete Anwälte ein, die Lage musste erst genau geprüft werden.

Wie viele Hunde genau in diesem Haus leben, ist auch nach der jüngsten Aktion noch nicht ganz sicher. Einsatzleiter Roland Fleischer bezweifelt, dass alle Tiere gefunden wurden: „Die verstecken sich hier in allen Ecken.“

Von Uwe Menschner, Quelle

 

 

 

 

Hundetransport in Düsseldorf beschlagnahmt

 

Am Sonntag den 25.10.2009 wurde ein Transport aus Spanien kontrolliert. Mehrere Tiere wurden beschlagnahmt, dem Transportunternehmen wird vorgeworfen zu junge Hunde, frisch operierte Tiere transportiert zu haben. Zum Teil waren die Transportboxen zu klein für die Hunde oder es waren mehrere Hunde in einer Box.

 

Hier die Pressemitteilung, auch in verschiedenen Zeitungen aus dem Raum Düsseldorf finden sich Artikel darüber. Hier noch ein online Bericht von RP-Online und eine interessante Bildstrecke die von der Stadt Düsseldorf zur Verfügung gestellt wurde. Gerne können sie uns ihre Meinung zu diesem Thema, im unteren Feld mitteilen.

Mittlerweile gibt es auf der Seite des Transportunternehmens eine "Gegendarstellung". Diese soll wohl von einem Anwalt erstellt worden sein.

Aber machen sie sich bitte selbst ein Bild. Gegendarstellung

Nun hat auch einer der betroffenen Vereine eine Gegendarstellung veröffentlicht.


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